session_start(); ob_start(); ?> Schmale Pfade - Saarschleife

Schmale Pfade

Deutschlands schönste Wanderwege

Saarland - Saarschleife

Von Mettlach zum Aussichtspunkt Cloef

Die Saarschleife bei Mettlach ist nicht nur eines der Wahrzeichen des Saarlands, sondern wohl generell eine der markantesten Landschaften Deutschlands. Ca. 400.000 Besucher zieht es Jahr für Jahr zum berühmten Aussichtspunkt Cloef, von dem aus sich ein einmaliger Blick auf den stark gewundenen Flusslauf der Saar bietet. Vom nahe gelegenen Parkplatz aus, ist es auch nur ein kleines Stück Weg bis zur Aussichtsplattform. Viel lohnenswerter ist es jedoch, sich im Rahmen einer ausgedehnten Wanderung durch die dichten Wälder entlang der Saarschleife zur Cloef zu begeben. Prinzipiell gibt es von Mettlach gleich drei mögliche Wanderrouten zur Cloef. Der vor allem bei Radfahrern beliebte Weg entlang des Saarufers ist dabei zweifelsohne am einfachsten und schnellsten zu gehen, aber eigentlich nur für den Rückweg zu empfehlen, wenn die Zeit knapp ist, oder die Kräfte nicht mehr reichen. Die zweite Möglichkeit besteht darin, durch den Wald zur Burg Montclair hinaufzusteigen und dann später mit der Fähre ans andere Ufer überzusetzen. Oder aber man überquert die Saar bereits in Mettlach und folgt von dort einem Waldweg, der die meiste Zeit sehr dicht an den Steilhängen der Saar entlangführt. Diese Route soll im Folgenden noch etwas genauer beschrieben werden. Wie man die einzelnen Varianten miteinander verknüpft und ob man eventuell sogar zusätzlich noch den Cloefpfad (siehe unten) begeht, bleibt natürlich allen Wanderern selbst überlassen. Wer alles sehen möchte, wird aber um eine Übernachtung vor Ort nicht herumkommen.


Der Waldweg (Wegmarkierung Saar-Hunsrück-Steig), der von der Straße „Am Bohnenberg“ in Mettlach seinen Ausgang nimmt, beginnt relativ unscheinbar und ist gerade nach Regentagen leider oft nicht in einem besonders guten Zustand. Dies betrifft allerdings nur das erste Stück Weg und spätestens wenn der Wald zum ersten Mal den Blick auf die Saar freigibt, ist der doch recht anstrengende Aufstieg ohnehin schnell wieder vergessen. Von nun an gerät die Saar immer wieder in spektakulärer Weise ins Blickfeld. Ab und an lässt sich die Aussicht auch gemütlich von einer Bank aus genießen, für wagemutige Wanderer dient vielleicht auch der ein oder andere über die Steilhänge ragende Felsen als Rast- und Aussichtspunkt. Das tief eingeschnittene Tal vom Wellesbach macht es jedoch alsbald erforderlich, sich vorübergehend ein ganzes Stück von den Steilhängen zu entfernen, ein geographisch bedingter Umweg, der auch einige weitere Steigungen mit sich bringt, aber immerhin durch einen sehr schönen und abwechslungsreichen Waldbestand führt. Noch bevor die Cloef erreicht ist, gerät die Saar aber wieder in den Blick. Von der so genannten kleinen Cloef lässt sich sogar schon fast die gesamte Saarschleife überblicken und dies deutlich ungestörter, als es sehr wahrscheinlich kurze Zeit später bei der eigentlichen Cloef der Fall sein wird. Hoffnungslos überlaufen ist die Cloef aber auch bei schönem Wetter nicht (zumindest werktags), allzu lange sollte man daher nicht bei der kleinen Cloef verweilen, zumal es von dort gerade einmal 600 Meter bis zum Ziel sind. Dort angekommen, gilt es dann nicht nur die herrliche Aussicht zu genießen, sondern auch neue Kräfte für den Rückweg oder eventuelle Anschlusstouren zu schöpfen.


Ausgangspunkt: Bahnhof Mettlach, von dort über die Bahnhofsstraße und die Von-Boch-Liebig-Straße bis zur Saarbrücke. Wer den Waldweg entlang der Saar-Steilhänge gehen möchte, muss dazu zunächst die Brücke überqueren und dann der Straße „Am Bohnenberg“ hinauf zum Wald folgen. Für den Weg zur Burg Montclair überquert man die Brücke hingegen nicht, sondern begibt sich stattdessen von dort zur Pfarrkirche Sankt Lutwinus als Ausgangspunkt für die Wanderung.

Dauer: ca. 3 Stunden bis zur Cloef, dann etwa 1,5 stündiger Rückweg entlang des Saarufers oder aber Aufstieg zur Burg Montclair und von dort zurück nach Mettlach (2-3 Stunden)

Entfernung: ca. 7,5 km pro Strecke

Schwierigkeit / Anspruch: der Rad- und Wanderweg entlang des Saarufers ist durchweg flach und bequem begehbar, wer Zeit und Energie sparen möchte, ist daher mit dieser Route gerade für den Rückweg am besten beraten, die beiden anderen Wegstrecken sind aber deutlich abwechslungs- und aussichtsreicher. Der Auf- und Abstieg zur Cloef ist zwar in jedem Fall steil und steinig, aber im Grunde keine allzu große Herausforderung. Trittsicherheit ist jedoch unbedingt erforderlich. Wer für den Hinweg die hier beschriebene Route durch den Wald nimmt, oder gar noch auf dem Rückweg die Burg Montclair besichtigen möchte, muss noch einige weitere Steigungen bewältigen und braucht dementsprechend länger.

Abstecher / Anschlusstouren: von der Cloef aus besteht die Möglichkeit einer Rundwanderung auf dem so genannten Cloefpfad, der weiter durch das Relief der Saarschleife und das nahe gelegene Steinbachtal führt. Diese etwa 8 km lange Wanderung nimmt nochmals ca. 3 weitere Stunden in Anspruch.

Empfohlene Jahreszeit: April-Oktober (von den i.d.R. schlechteren Wetterbedingungen einmal abgesehen, findet von November-März, sowie generell Montags, an der Saarschleife kein oder nur sehr begrenzter Fährbetrieb statt, wodurch die Wandermöglichkeiten in dieser Zeit eingeschränkt sind).

Einkehrmöglichkeiten: Aussichtspunkt Cloef (Eis und kleinere Snacks), Landhotel Saarschleife, Cloef-Atrium Bistro Mirabell, Fährhaus Saarschleife, Bistro in der Burg Montclair

Nützliche Links:

Wikipedia - Saarschleife. Wikipedia-Seite zur Saarschleife.

Orscholz - Cloef. Detaillierter Artikel zur Cloef.

Burg Montclair. Webseite der Burg Montclair.

Tourismus Saarland - Saarschleife Tafeltour. Beschreibung der Saarschleifen Tafeltour.

Traumsteige - Saarschleife Tafeltour. Weitere, schön bebilderte Beschreibung der Tour.

Deutsches Wanderinstitut - Cloef-Pfad. Kurze Vorstellung des Cloef-Pfades.

Saar-Hunsrück-Steig. Ausführliche Darstellung des gesamten Saar-Hunsrück-Steiges.

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